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Die Krankheit
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Die Vogelgrippe (aviäre Influenza; Geflügelpest ) ist eine durch ein Virus mit der Bezeichnung H5N1 hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche, von der Hühner, Puten, Gänse, Enten und wildlebende Vögel betroffen sind. Es sind fünf Virusstämme bekannt, von denen das H5N1 das gefährlichste ist. Eine Infektion mit den aggressiveren Virusstämmen führt zum Tod der betroffenen Vögel. Erkrankte Vögel werden apathisch, bekommen Fieber, Atembeschwerden und Durchfall. Nach einer Inkubationszeit von einigen Tagen sind fast alle Tiere im Bestand infiziert. Sie legen keine Eier mehr und sterben nach kurzer Zeit. Die Vogelgrippe ist auf den Menschen übertragbar; die Moralität (Sterblichkeit)*** ist sehr hoch. Die Bedingungen des Überspringens des Virus auf den Menschen sind jedoch nach wie vor ungeklärt. Gefahr für den Menschen besteht vor allem bei gleichzeitiger Infektion mit einer "normalen" Influenza, da in diesem Fall sein Immunssystem geschwächt ist. |
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*** Was heißt das? Mortalität bezieht sich auf Morbidität und diese wiederum auf die Grundgesamtheit. Die Morbidität gibt an, wie viele Individuen einer Population im Verhältnis zur Grundgesamtheit (gesamte Bevölkerung) von einer Krankheit befallen sind. Die Mortalität gibt an, wie viele der Erkrankten sterben. Beispiel: Wenn von einer Million Menschen 1.000 erkranken und alle an der Erkrankung sterben, ist die Morbidität niedrig (ein Promille), aber die Mortalität hoch (100 %). Wenn von einer Million Menschen alle erkranken und 1.000 an der Erkrankung sterben, ist die Morbidität hoch (100 %), aber die Mortalität niedrig (ein Promille). |
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Um typische Krankheitszeichen der Vogelgrippe bei Geflügel zu sehen, klicken sie bitte auf die Bilder links. |
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Die Ausbreitung
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Trotz erheblicher Anstrengungen konnte die die Ausbreitung der Vogelgrippe nicht gestoppt werden. Für die unaufhaltsame Verbreitung sorgen Zugvögel, Aasfresser, der sorglose Umgang mit infiziertem Geflügel und der internationale Handel mit Geflügel. Die Situation verschärft sich aus mehreren Gründen: Das Virus H5N1 wurde 2004/2005 in Schweinen nachgewiesen und bestimmte Vogelarten sind widerstandskräftiger gegenüber der Seuche geworden ; dienen also länger als Virenausscheider. Die asiatischen und kleinasiatischen Staaten, in denen die Vogelgrippe aufgetreten ist, haben z. T. nicht angemessen auf die Seuche reagiert. Aus Angst vor Image-Schäden hielt man wichtige Informationen zurück. Traditionen bei der Haltung von Geflügel erwiesen sich als stärker als die Angst vor Ansteckung. In aller Eile entwickelte Imfstoffe für Geflügel erwiesen hatten ungewollte Nebenwirkungen: Bestimmte Virusstränge sind geschwächt, andere jedoch gestärkt! |
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Die Ansteckungsgefahr
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Die Vogelgrippe ist zwar direkt auf den Menschen übertragbar, jedoch nur bei ständigem engen Kontakt zu infizierten Nutzvöglen. Ist das Immunsystem des Menschen, etwa durch eine "gewöhnliche" Influenza, geschwächt, erleichtert dies dem Virus das Eindringen in den menschlichen Organismus. Ansteckungsgefährdet sind vor allem jene Menschen, die auf engstem Raum mit lebenden Geflügel arbeiten. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht sicher nachgewiesen und scheint sich auf Fälle intensiven Kontakts mit infizierten Familienmitgliedern zu beschränken. Was viele Wissenschaftler fürchten: Das beherrschbare Influenza-Virus und das Vogelgrippe-Virus tauschen ihr Ergbut aus und bilden dabei ein neues Virus, welches von Mensch zu Mensch übertragbar ist. |
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Die Vorbeugung
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Das renommierte Robert-Koch-Institut hat Empfehlungen für den Fall herausgegeben, dass das Virus tatsächlich auf den Menschen übertreten sollte. Personen, die in engem Kontakt zu kranken Tieren stehen, sind dann gesetzlich dazu verpflichtet, die entsprechenden Schutzmaßnamen zu ergreifen. Es gibt einen Bundesmaßnahmenkatalog dafür. Sinnvoll sind geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, Mundschutz und Schutzbrille. Ist ein kurzzeitiger, enger Kontakt zu möglicherweise infizierten Vögeln oder Personen nicht zu vermeiden, so soll auf jeden Fall das ABC-Survival-Kit mit Maske getragen werden. (Hinweis: Der Kombinationsfilter des ABC-Survival-Kits kann durch einen reinen Partikelfilter mit dem Anschluss RA (Rd40) ausgetauscht werden).Ist enger Kontakt zu Vögeln und deren Haltern nicht notwendig, so reicht zum Schutz die Piccola FFP3. Nicht vertrauen sollte man auf eine etwaige vorbeugende Wirkung des Medikamentes "Tamiflu". Dieses mildert und verkürzt nur den Verlauf einer "gewöhnlichen" Grippe. |
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Mehr Wissenswertes zur Vogelgrippe |
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Pandemiepläne / Links / Dateien |
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Robert Koch-Institut - Nationaler Pandemieplan für die BRD, Teil I (D; PDF) |
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Robert Koch-Institut - Nationaler Pandemieplan für die BRD, Teil II (D; PDF) |
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Robert Koch-Institut - Nationaler Pandemieplan für die BRD, Teil III (D; PDF) |
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Österreichischer Pandemieplan (PDF, 379 KB) |
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Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest/NCD in Österreich (PDF, 826 KB) |
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Pandemieplan für die Schweiz (pdf, 141098 bytes) |
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Beschluss des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS): Empfehlung spezieller Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor Infektionen durch hochpathogene aviäre Influenzaviren (Klassische Geflügelpest, Vogelgrippe) |
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SARS
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Nicht verwechselt werden darf die Vogelgrippe mit SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom), das durch das SARSCoronaVirus (SARS-CoV) verursacht wird. Es wird durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen), Kontaktinfektion (Körperkontakt) und Schmierinfektion (über Gegenstände) übertragen. Die Krankheit beginnt mit hohem Fieber, Hals-, Muskel- und Kopfschmerzen und führt zu einer Entzündung beider Lungenflügel. Pandemisch verbreitet wird SARS durch Reisetätigkeit. Es gibt weder eine Imfpung gegen SARS noch ein direkt wirkendes Gegenmittel. Wie im Fall der Vogelgrippe bereiten den Medizinern auch bei SARS die Mutationen des Virus die größten Sorgen. Und dass es, wie der Hongkonger Mikrobiologe Yuen Kwok Yung betonte, zur Biowaffe weiter entwickelt werden kann. Schutz: Gegen die Tröpfcheninfektion hilft eine Schutzmaske wie die Piccola FFP2 oder FFP3. |
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WARUM MASKEN KAUFEN?
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Sanitäts- und Ordnungspersonal muss sich um eine Ausstattung gegen Infektionen wenig Sorgen machen. Es ist aber nicht zu erwarten, dass im Pandemiefall genügend Schutzausrüstung auch für die Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen wird. Die Wirkung von Medikamenten ist derzeit ungewiss.
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EXPERTEN EMPFEHLEN SELBSTBEVORRATUNG
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Der Pandemieplaner Prof. Dr. Kunze vom Wiener Institut für Sozialmedizin empfiehlt (Interview vom September 2005 in Wien) die Einlagerung von Schutzmaksen durch Privatpersonen. "Im besten Fall werden wir diese nach erreichen des Ablaufdatums wegwerfen können", so der österreichische Pandemieplaner. |
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SCHUTZMASKEN ALS GEEIGNETER VOGELGRIPPESCHUTZ ERNEUT BESTÄTIGT |
Die französische Regierung geht mit gutem Beispiel voran und lagert derzeit 400 Millionen Stk. Atemschutzmasken von Qualitätsherstellern ein. Interessant ist dabei dass die Franzosen zumindest 7 Masken pro Person einlagern. Den meisten anderen europäischen Regierungen genügen ca. 0,2 Masken pro Person. |