Ist die Vogelgrippe zurzeit eine ernstzunehmende Gefahr?

Acht Gründe, warum sie es nicht ist

Acht Gründe, warum sie es ist

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Die Vogelgrippe ist eine Krankheit der Vögel.

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Die Vogelgrippe kann grundsätzlich auf alle Lebewesen übertragen werden. Das Virus wurde bereits in Säugetieren festgestellt und natürlich waren auch schon Menschen betroffen.
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Für den Menschen dramatisch wird die Vogelgrippe erst, wenn das Virus der Tierseuche mit dem der normalen Influenza zu einem neuen Virus mutiert.  2

Das Vogelgrippevirus ist bereits als solches für den Menschen gefährlich; nicht erst nach dem Zusammentreffen mit dem normalen Influenzavirus. Der Austausch von Genen zwischen dem Vogelgrippevirus und dem Influenzavirus stellt den schlimmsten anzunehmenden Fall dar.
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Die Vogelgrippe hat bislang nur zu etwas mehr als 70 Todesopfern geführt.
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Die Ansteckungsrate ist seit dem Ausbruch der Vogelgrippe in der Türkei dramatisch gestiegen. Früher wurden wenige Menschen innerhalb von Jahren angesteckt, nun ist die gleiche Zahl an Menschen innerhalb von Tagen betroffen..
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Ist die Infektion von Mensch zu Mensch möglich, stehen Medikamente zur Verfügung.
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Ist die Infektion von Mensch zu Mensch möglich, muss erst ein Mittel gefunden werden, weil die bestehenden nicht dagegen entwickelt worden sind. Es ist zur Behandlung einer Influenza gedacht.
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Im Fall einer Pandemie ist für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur gesorgt. Schlüsselpersonal erhält Tamiflu.  5
Die weitaus größte Zahl der Menschen geht jedoch leer aus. Genauso verhält es sich mit Atemschutzmasken: Im Pandemiefall ist für den zivilen Markt nichts mehr vorhanden.
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Das Fleisch hiesiger Vögel kann ohne Bedenken gegessen werden. Durch Kochen wird das Virus für den Menschen unschädlich.  6
 
Das wollen wir gern glauben. Nach regelmäßigen Lebensmittel-Skandalen  ist aber auch das nicht mehr so sicher.
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Für Geflügel gilt Stallpflicht, damit es nicht in Kontakt mit den Ausscheidungen von Wildvögeln kommt.  7
Grundsätzlich kann das Virus auf alle Tiere übertragen werden. Die Stallpflicht für Geflügel ist eine zwar sinnvolle, aber unvollständige Maßnahme.
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Bricht die Epidemie aus, steht nach acht Wochen ein Imfpstoff zur Verfügung.
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Nach kurzer Entwicklungszeit eingesetzte Medikamente sind stets problematisch: Entweder lässt die Wirkung zu wünschen übrig oder die Nebenwirkungen sind gefährlicher als die Krankheit.

EINSPRÜCHE ,WIDERSPRÜCHE, AUSSPRÜCHE
"Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche"... ...doch Frankreich lagert Atemschutzmasken ein.
Warum sollen sich die Haushalte für den Pandemiefall mit Masken ausstatten? Weil Sie der einzige wirksame prophylaktische (vorbeugende) Schutz gegen eine Ansteckung auf dem Atemweg sind..
Und falls heuer doch keine Pandemie ausbricht? Die von uns vertriebenen Masken sind - richtige Lagerung*** vorausgesetzt - 10 Jahre lang haltbar.
Influenza-Pandemieplan für Österreich; Punkt 2.2.4. Bevorratung von Masken; S. 23: "Eine Selbstbevorratung von Atemschutzmasken durch die Bevölkerung würde einen raschen und unmittelbaren Einsatz ermöglichen."
*** Infos zur richtigen Lagerung enthalten die den Masken beiliegenden Bedienungsanleitungen.

WARUM MASKEN KAUFEN?
Sanitäts- und Ordnungspersonal muss sich um eine Ausstattung gegen Infektionen wenig Sorgen machen. Es ist aber nicht zu erwarten, dass im Pandemiefall genügend Schutzausrüstung auch für die Zivilbevölkerung zur Verfgüung stehen wird. Die Wirkung von Medikamenten ist derzeit ungewiss.

EXPERTEN EMPFEHLEN SELBSTBEVORRATUNG:
Der Pandemieplaner Prof. Dr. Kunze vom Wiener Institut für Sozialmedizin empfiehlt (Interview vom September 2005 in Wien) die Einlagerung von Schutzmaksen durch Privatpersonen. "Im besten Fall werden wir diese nach erreichen des Ablaufdatums wegwerfen können", so der österreichische Pandemieplaner.

SCHUTZMASKEN ALS GEEIGNETER VOGELGRIPPESCHUTZ ERNEUT BESTÄTIGT:
Die französische Regierung geht mit gutem Beispiel voran und lagert derzeit 400 Millionen Stk. Atemschutzmasken von Qualitätsherstellern ein. Interessant ist dabei dass die Franzosen zumindest 7 Masken pro Person einlagern.
Den meisten anderen europäischen Regierungen genügen ca. 0,2 Masken pro Person.