Aktuelles und News zum Thema Vogelgrippe • SARS • Anthrax  • Pest  • Tularämie  • Pocken  • Ebola  • Marburg • Lassafieber • Botox

 

Aktuelles Pandemie-Problem: VOGELGRIPPE (AVIÄRE INFLUENZA)

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Unter einer Pandemie versteht man einen länderübergreifenden bis weltweiten Ausbruch einer Krankheit. Im Gegensatz zu einer Epidemie ist eine Pandemie weder zeitlich noch geographisch beschränkt. Allerdings bleiben immer wieder Gebiete,  z. B. aufgrund ihrer Abgeschiedenheit, von Epidemien und Pandemien verschont.

 

Das CDC (Centers for Desease Control) nennt drei Kategorien von bioterroristisch bedeutsamen Erregern und Giften, wovon die Kategorie A das höchste Gefährdungspotenzial ausdrückt: Hohe Morbidität (Verbreitung einer Krankheit innerhalb einer Bevölkerung) und Mortalität (Sterblichkeit). Die Kategorie A enthält die sechs unten stehenden Erreger bzw. Gifte.

Um Einzelheiten zu erfahren bzw. für eine ausführliche Beschreibung des jeweiligen Erregers aus der Online-Enzyklopädie   klicken Sie bitte auf die Abbildungen bzw. Bezeichnungen.

Anthrax (Milzbrand)
Von den drei Milzbrand-Arten Haut-,  Lungen- und Darmmilzbrand hat lediglich der Hautmilzbrand eine niedrige Sterberate von 5 - 10 %. Lungenmilzbrand endet immer fast immer tödlich; die Hälfte der Darmmilzbrand-Patienten sterben.
Milzbrand hat , obwohl als Kriegswaffe umstritten, gerade als solche eine lange Geschichte.
Die Sporen können unter günstigen Umständen sehr lang überleben und eine neue Epidemie auslösen. 
Menschen müssen einer bestimmten Dosis von Milzbrandsporen ausgesetzt sein, um befallen zu werden. Die Übertragung von Mensch zu Mensch findet bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen jedoch nicht statt. Da der Milzbrand-Erreger durch z. B. Baumaßnahmen immer wieder freigesetzt werden kann, ist Milzbrand eine gegenwärtige, reale Bedrohung.
Für eine grafische Darstellung des Milzbrand-Erregers klicken Sie auf das Bild links.

Schutz:

ABC-Survival-Kit; und zwar BEVOR der Austritt von Milzbrandsporen erwartet wird. Das gilt nicht nur für verdächtige Behälter oder Gebäude, sondern auch für unbedingt notwendige Arbeiten, bei denen Milzbrandsporen feigesetzt werden können. 

Pest
Man unterscheidet vier Erscheinungsformen der Pest: Beulenpest, Pestsepsis, Lungenpest sowie die abortive Pest. Bei Pandemien treten alle Formen der Erkrankung auf, eine Beulenpest entwickelt sich ohne Behandlung außerdem fast immer in eine Pestsepsis und eine Lungenpest. Die Beulenpest als solche ist nicht tödlich; die Beulen sind nach Öffnung auch heilbar. Allerdings kommt es bei drei Viertel der unbehandelten Patienten zu einer Infektion des Blutes und somit zur Pestsepsis (Sepsis = Blutvergiftung) und zur Lungenpest oder zu einer Streuung der Erreger mit ausgedehnten Hautblutungen. Ohne Behandlung führt dies zum Tod. Übertragen wird die Beulenpest fast immer durch Rattenfloh-Biss.
Vorteilhaft ist dagegen die Variante der abortiven Pest: Nach mildem Krankheitsverlauf kommt es sogar zur Immunität gegenüber den anderen Pestformen.
Die Pest ist eine gegenwärte, akute Bedrohung! Der Krankheitserreger lebt in Nagetierpopulationen; eine Heilung der Pest ist nur bei früher Erkennung und Behandlung mit Antibiotika möglich. Pest-Patienten müssen in Quarantäne gehalten werden.
Wollen Sie einen Überblick über die Ausbreitung der Pest bis 1998 erhalten, so klicken Sie bitte auf das Bild links.

Schutz:

Schon VOR dem Kontakt zu möglicherweise infizierten Tieren oder Personen: Das ABC-Survival-Kit anziehen!

Tularämie / Hasenpest
Die Tularämie, auch Hasenpest genannt, wird durch ein Bakterium hervorgerufen. Ausgangspunkt von Ansteckungen sind wild lebende Tiere wie Kaninchen oder Hasen. Die Übertragung erfolgt vorwiegend durch den direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Organen, z. B. beim Abhäuten. Das Krankheitsbild hängt u.a. von der Eintrittspforte des Erregers ab und kann sehr verschieden sein (z.B. Geschwür an der Eintrittsstelle, vergrößerte Lymphknoten, Lungenentzündung).
Ohne antibiotische Behandlung kann die Sterblichkeit mehr als 30% betragen.
Eine Mensch-zu-Mensch Übertragung ist jedoch nicht bekannt. Es existiert ein in der BRD nicht erhältlicher Impfstoff.
Der Erreger der Tularämie eignet sich für einen bioterroristischen Angriff. Nach einem solchen kommt es zu einem plötzlichen Auftreten von akuten fiebrigen Erkrankungen, die zu Pharyngitis (Rachenentzündung), Bronchiolitis (Erkrankung der untereren Atemorgane), Lungenentzündung, Pleuritis (Rippenfellentzündung) fortschreiten.

Schutz:

Mindestens Schutzmasken der Schutzklasse FFP3 und Schutzhandschuhe; noch besser schützt jedoch das ABC-Survival-Kit.

Datenblatt zur Tularämie (pdf)

Pocken
Die Pocken sind eine Infektionskrankheit, die es nicht mehr gibt. Nach Angaben des Robert Koch Institutes treten sie nicht mehr natürlicherweise auf, da sie in einer langen und sorgfältig geplanten Aktion komplett ausgerottet wurden. Dies war möglich, indem alle Fälle und ihre Kontaktpersonen identifiziert wurden. Durch Impfung und Überwachung konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Seit 1979 gibt es laut WHO keine Pocken mehr. Pockenviren gibt es nur noch als Kulturen in je einem Labor in den USA und in Rußland. Es lässt sich nicht völlig ausschließen, dass Pockenviren an anderen Orten außer den genannten Laboren existieren und damit die theoretische Möglichkeit einer vorsätzlichen Freisetzung bestünde, um dadurch gezielt Schäden zu verursachen.
Für eine grafische Darstellung einer möglichen neuen Pocken-Pandemie klicken Sie auf das Bild links.

Schutz:

Da die Pocken durch jedweden Kontakt zwischen Personen übertragen werden können, schützt nur das ABC-Survival-Kit.

Viren, die hämorrhagisches (von Blutungen begleitetes) Fieber verursachen Ebolavirus - Marburgvirus - Lassa
Das Ebola-Virus wird bei direktem Körperkontakt und bei Kontakt mit Körperausscheidungen infizierter Personen übertragen. Die Anfangssymptome sind einer Grippe ähnlich. Dann folgen hämorrhagisches Fieber und Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall und Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße. Blutungen im Magen-Darm-Kanal, der Milz und in der Lunge führen zum Tode.
Das Marburg-Virus wird durch den Austausch von Körperflüssigkeiten und durch Schmierinfektion bzw. Kontaktinfektion übertragen. Die Sterblichkeit liegt bei 23 bis 25 Prozent. Gegen das Virus existiert derzeit keine Impfung. Die Inkubationszeit beträgt drei bis neun Tage; der Tod tritt meist innerhalb von drei bis sieben Tagen  ein. Lassa wird durch eine verbreitete Rattenart per Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 21 Tagen.Die Letalität liegt bei 50 - 90 %. Eine spezifische Therapie ist nicht bekannt.

Schutz:

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr ist bei Erkennen einer der drei genannten Krankheiten der sofortige Einsatz des ABC-Survival-Kits anzuraten.

Bild:Gefahrensymbol_T.png

Botulinum-Toxin
Botulismus war früher eine gefürchtete Nahrungsmittelvergiftung. Botulinum-Toxin jedoch ist besser bekannt als (umstrittenes) Anti-Falten-Mittel  Botox. Da es an der Luft schnell zu unschädlichen Stoffen zerfällt, kann ein mit Botox vergiftetes Gebiet schon nach ein bis zwei Tagen wieder gefahrlos betreten werden; eine sehr erwünschte Eigenschaft für Biowaffen.
Aufsehen erregte die gegen den Willen der US-Regierung veröffentlichte Studie von Wein / Liu, nach der es Terroristen möglich wäre, durch das unbemerkte Einbringen einer bestimmten Menge Botox in die Milchversorgung, mehrere hunderttausend Menschen zu vergiften und einen erheblichen Anteil sogar zu töten. Allerdings ist die Herstellung solcher Mengen des Giftes mit  erheblichem Geld-, Material- und Zeitaufwand verbunden. Botox für medizinische Anwendungen ist stark verdünnt, sodass damit niemand ohne weiteres getötet werden kann.

Schutz:

Gegen aerosol (in Tröpfchen- bzw. Nebelform) ausgebrachtes Botox: Das ABC-Survival-Kit.

Links und Dateien zum Thema Pandemien / Epidemien:

   Robert Koch-Institut
   Centers for Desease Control and Prevention (Englisch)
   Weltgesundheitsorganisation (Englisch mit Suchmöglichkeit in Deutsch)
   Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
   Neuigkeiten des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen
   Aktuelles des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung
   Bundesamt für Gesundheit