|
F.A.Q. Frequently Answered Questions - Häufig gestellte Fragen
| Ich habe mir vom Konfigurator meinen Bedarf errechnen lassen.Warum soll ich einen so großen Vorrat an Atemschutzmasken anlegen? Das kommt Doch teuer! |
Weil eine Pandemie nicht nach wenigen Tagen vorbei ist. Eine Spenderpackung Masken reicht bei weitem nicht aus, da die Maske täglich ersetzt werden muss. Bis sich die Situation einer Pandemie oder Epidemie entschärft hat (wenn überhaupt), können Wochen oder Monate vergehen. Außerdem muss, wie bei vielen eingelagerten Waren, ein "natürlicher" Schwund berücksichtigt werden. Und nicht zuletzt werden all jene, die selbst keine Masken kauften, bei den Bevorrateten "ausleihen" wollen. |
Hilft das Medikament Tamiflu gegen die Vogelgrippe?
|
Tamiflu ist ein Mittel, das den Verlauf einer Influenza günstig beeinflusst. Dadurch stehen dem Körper bei gleichzeitiger Infektion mit dem Errreger der Vogelgrippe mehr Abwehrkräfte zur Verfügung. Tamiflu kann verhindern, dass das Influenzavirus und das Vogelgippevirus Erbgut austauschen und so ein tödliches neues Virus bilden. |
Ist die Vogelgrippe von Mensch zu Mensch übertragbar?
|
Es sind einige wenige Fälle bekannt geworden, bei denen Pflegepersonen von an Vogelgrippe Erkrankten ebenfalls die Vogelgrippe bekamen. Ob dies von Mensch zu Mensch geschah oder durch Kontakt mit Vögeln außerhalb der Pflegebeziehung, konnte nicht schlüssig ermittelt werden. |
Die Vogelgrippe breitet sich immer weiter aus. Warum ist das nicht zu verhindern?
|
Weil Zugvögel, die auf mehreren Kontinenten unterwegs sind, die Erreger der Vogelgrippe in sich tragen. Sie können das Virus sehr weit verschleppen. Durch eine "Infektionskette" wird das Virus immer weiter verbreitet. Aufhalten kann man Pandemien wie die Vogelgrippe nur auf die Art und Weise, wie seinerzeit die Pocken aufgehalten wurden: Man muss ALLE infizierten Tiere isolieren und ALLE in ihrer Umgebung impfen. Das ist aber vorläufig noch nicht möglich. |
Sind "ausgestorbene" Infektionskrankheiten tatsächlich "ausgestorben"?
|
Nein, das sind sie natürlich nicht. Sie treten nicht mehr so häufig auf wie früher; und vornehmlich in Entwicklungsländern. Die Sporen des Milzbrandes z. B. können sehr lange überleben. Die einzige "ausgestorbene" Infektionskrankheit sind die Pocken, die in einer konzentrierten Aktion zum Stillstand gebracht werden konnten. Das Virus existiert offiziell nur noch in zwei Laboratorien in Russland und den USA. Allerdings kann man nicht völlig ausschließen, dass das Virus auch noch an anderen Orten existiert. Pocken kommen daher auch als Waffe des Bioterrorismus in Frage. |
Die Piccola-Masken sind doch recht einfach aufgebaut. Vollmasken mit austauschbaren Filtern sind doch viel wirkungsvoller?
|
Masken mit aufschraubbaren oder aufsteckbaren Filtereinheiten sind erstens schwerer. Zweitens behindern die Filter (es sind meistens zwei) die Sicht. Vollmasken sind also für den Arbeitsplatz geeignet; nicht aber, wenn man sich schnell (und vielleicht auch noch im Gelände) bewergen muss. Drittens müssen die Einsätze der Filter regelmäßig ausgewechselt werden, weil sie nicht in der Lage sind, Schadstoffe dauerhaft zu binden. Entscheidend ist, daß die von der Maske gereinigte Luft keine zu hohe Konzentration an Schadstoffen aufweist. |
| Warum soll ich mir Masken und Schutzanzüge selbst kaufen? Eigentlich ist es doch Aufgabe des Staates, sie im Fall einer Epidemie zu verteilen, oder? |
Es ist Aufgabe des Einzelnen, für sich und für Schwächere, für die er verantwortlich ist, vorzusorgen. Im Fall einer Pandemie oder eines terroristischen Anschlags beschlagnahmen Militär und Polizei die Lager und die Produktionsstätten - für Zivilisten bleibt da nichts übrig. Auch die nachträgliche Verteilung von Schutzausrüstung im Epidemiefall wird nicht funktionieren, weil erstens zu wenig Stück der Ausrüstung vorhanden sind und zweitens die Zeit viel zu knapp wird. Man sollte also die Ausrüstung besitzen, bevor der Ernstfall eintritt. |
| Wogegen schützen die Masken und Anzüge, die Sie verkaufen, wirklich? Sie können doch nicht gegen alles schützen! |
Natürlich schützen unsere Masken und Anzüge nicht gegen ALLES. Eine Atemschutzmaske wie die Piccola schützt nur vor Krankheiten, die auf dem Atemweg übertragen werden. Um gegen eine hoch ansteckende Krankheit wie z. B. Ebola geschützt zu sein, muss man bereits das ABC-Survival-Kit benutzen. Die DefendAIR wehrt Gase, die beim Einatmen schädlich sind, ab. Senfgas aber z. B. kann über die Hauf aufgenommen werden. Zur Beruhigung aller: Es werden grundsätzlich und meistens jene Gase eingesetzt, die am leichtesten herzustellen sind; diese sind die gebräuchlisten Gase - und dagegen schützen unsere Produkte. Um auf der "sicheren Seite" zu sein: Wenn man nicht genau weiß, mit welchem Virus bzw. Gas man konfrontiert ist, empfiehlt sich der Einsatz der Ausrüstung mit dem weitergehenden Schutz. |
| Wodurch unterscheiden sich die Masken FFP1, FFP2 und FFP3? |
Eine FFP1-Maske muß mindestens 80% der Partikel von Gefahrstoffen aus der Umgebungsluft herausfiltern, eine FFP2 mindestens 94% und die höchste Schutzstufe FFP3 mindestens 99%. D. h., trägt man eine Maske der Schutzklasse FFP3V, so kann sich in der Atemluft das 30fache der Maximalen Arbeitsplatz-Konzentration (MAK) befinden; bei der Verwendung von Masken der Schutzklasse FFP2V ist das 10fache der MAK erlaubt. Der höchste Schutzfaktor, z.B. gegen Viren für den Umgang mit infizierten Personen, kann also durch das Tragen einer FFP3-Maske erreicht werden. Das patentierte SYNSAFE-Material erzielt über die Anforderungen der Norm hinaus eine erhöhte Filterleistung und bietet somit Extra-Schutz. 100%igen Schutz bietet keine Maske und muss sie auch nicht. Wichtig ist, dass die Schadstoffkonzentration in der Atemluft auf einen ungefährlichen Wert gesenkt wird. Ob eine Maske mit oder ohne Ausatemventil gewählt wird, hat keinen Einfluss auf die Filterleistung, sondern dient vor allem der Abführung von Feuchtigkeit und Wärme in der Maske und ist somit sinnvoll bei längeren Tragezeiten. Wichtig: Akut infizierte Personen dürfen keine Maske mit Ausatemventil tragen! Zusätzlich muß der Dichtsitz der Masken beachtet werden. Eine gute Passform und richtiges Anlegen der Maske sind oberste Voraussetzung zur Vermeidung von Undichtigkeiten (z.B. im oberen Nasenbereich). Einfacher Mundschutz oder Grobstaubmasken bieten sowohl wegen ihres schlechten Dichtsitzes wie auch wegen geringer Filterleistung keinen wirksamen Schutz gegen Viren. Negativen Einfluss auf die Dichtheit haben auch: Hautunreinheiten, Unregelmäßigkeiten der Haut (Narben), Bart. |
| Kann man die teurere FFP3V-Maske länger verwenden als die FFP2V? |
Die Verwendungszeit ist bei beiden Masken die gleiche. Der Preisunterschied drückt die höhere Wirksamkeit der Maske FFP3V aus. Vier Prozent sind ein auf den ersten Blick niedriger Wert, sie können aber bei hoher Schadstoffkonzentration oder bei hoher Empfindlichkeit des Trägers entscheidend sein. Allerdings wird dieser Unterschied durch aufwendigere Fertigungstechnik erkauft, daher auch der Preisunterschied. |
| Hat die Empfehlung, täglich eine neue Maske zu benutzen, lediglich einen hygienischen Hintergrund oder lässt auch die effektive Schutzwirkung nach einem Tag nach? Wenn ja, in welchem Ausmaß? |
Einerseits wird die Maske durch die ausgeatmete Luft trotz des Ausatemventils langsam feucht. Andererseits sammeln sich auf der Außenseite der Maske Partikel an, die das Atmen langsam, aber sicher erschweren (die Maske "verklebt"). Das Tragen einer über Nacht abgelegenen Maske am nächsten Tag ist so unangenehm wie das Tragen abgelegener, verschwitzter Kleidung. Außerdem löst sich unter der Einwirkung der Atemwärme das Gewebe der Maske langsam auf. |
| Kann man im Pandemiefall zumindest in den eigenen vier Wänden auf die Schutzmaske verzichten, wenn nur all jene Familienmitglieder, welche die Wohnung verlassen müssen, konsequent eine Maske verwenden? |
In den eigenen vier Wänden ist ein Tragen der Maske nicht notwendig. Familienmitglieder, welche die Wohnung verlassen müssen, sollten dies aber nicht ohne Maske tun. |
| Wie lang sind die Masken FFP2V und FFP3V haltbar? Was, wenn eine Pandemie erst in 5 Jahren eintritt? |
Die von uns vertriebenen Masken FFP2V und FFP3V sind bei richtiger Lagerung fünf Jahre haltbar. Aus rechtlichen Gründen ist ein kürzeres Halbarkeitsdatum angeführt. |
| Wie sind die Masken FFP2V und FFP3V zu lagern? |
Lagern Sie die Masken in den Spenderboxen in einem kühlen, trockenen Raum. Setzen Sie die Masken weder großer Hitze noch hoher Feuchtigkeit aus. |
| Soll man im Pandemiefall für jene Familienmitglieder, welche die Wohnung verlassen müssen, eine Art Schleuse einrichten; z B. ein Badezimmer eigens für diese Personen einrichten? |
Was die Vogelgrippe betrifft, wäre eine solche Maßnahme nicht notwendig. Die Übertragung von Mensch zu Mensch kam bisher äußerst selten vor; und sie betraf das Pflegepersonal von bereits erkrankten Personen. Es schadet aber nicht, bei der Heimkehr die Kleidung sofort in einen dichten Behälter zu entsorgen und mit der Körperpflege zu beginnen. |
Sie bieten eine FFP3V-Maske für Kinder an. Genügt es nicht, Kinder im Pandemiefall im Haus zu behalten? Kleine Kinder würden eine Maske nicht akzeptieren, da sie die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme nicht nachvollziehen können. |
Es ist zwar ein unangenehmer Gedanke, aber im Fall einer Pandemie müssen wir Tiere und in letzter Konsequenz auch Menschen zu Ihrem eigenen Schutz während einer Epidemie von der Außenwelt isolieren. Eine solche Maßnahme ist ungeheuer belastend für Tier wie auch für Mensch. Bei Kindern wird intensive Beschäftigung zwecks Ablenkung wird notwendig sein. |
| Kann man Kinder im Pandemiefall im Garten spielen lassen? Wäre eine Schutzmaske erforderlich? Wie weit können Viren von benachbarten Häusern durch den Luftzug transportiert werden? |
Bakterien können durch Luftzug weit transportiert werden. Gleichzeitig werden sie dabei aber "verdünnt", erkrankte Nachbarn keine unmittelbare Gefahr darstellen. Erkranter Besuch ist aber sehr wohl eine Gefahr. |
| Ist die Verwendung von Masken im Pandemiefall ausreichend? Braucht man auch OP-Häubchen, Plastikhandschuhe usw.? |
Welche Ausrüstung einzusetzen ist, hängt nicht zuletzt von der Art der Krankheitserreger ab. Gegen die Erreger von Ebola, Marburg oder Lassafieber z. B. schützt nur eine Ganzkörperausrüstung mit schwerer Atemschutzmaske wie unser ABC-Survival-Kit. Gegen Krankheiten, die vornehmlich auf dem Atemweg übertragen werden, reichen die FFP2 und FFP3-Masken aus. Wenn Sie in einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs sind, sind Lederhandschuhe und Kopfbedeckung natürlich kein Fehler. In einer öffentlichen Toilette die Sitzbrille mit Desinfektionsmittel zu besprühen, ist auch nicht falsch. Zum Glück sterben die meisten Krankheitserreger außerhalb des menschlichen Körpers rasch ab. Wenn Ihnen also jemand in der Straßenbahn auf die Kleidung niest, heißt das nicht, dass Sie schon infiziert sind. Die größte Seuchengefahr jedoch sind Menschen, für die Hygiene ein Fremdwort ist; also jene, die sich zuerst ungeniert in die hohle Hand niesen und Ihnen dann diese zur Begrüßung entgegenstrecken. |
Hat man nicht auch schon mit einem simplen Tuch und einer Skibrille einen einigermaßen wirksamen Schutz gegen Influenza?
|
Ein simples Tuch reicht als Schutz vor Ansteckung keinesfalls aus, da es nicht die Filterwirkung einer Maske hat, geschweige denn deren Dichtheit durch die Verformbarkeit im Nasen, Backen- und Kinnbereich. Gegenüber jenen Schutzmasken, wie man sie oft auf Bildern i. Z. mit SARS sieht, zeichnen sich unsere Masken durch hohen Tragekomfort, Doppelbänderung (bessere Verteilung der Zugbelastung), ein Ausatemventil und eine hygienische Einzelvepackung aus. |
Kann man die Brandfluchthaube PARAT C, die Schutzmaske DefendAIR und das ABC-Survival-Kit ausprobieren?
|
Nein, man soll sie in der Originalverpackung lassen. Durch Auspacken und Ausprobieren werden die Produkte unbrauchbar. Es genügt, die Bedienungsanleitung zu lesen. Die Bedienung der Arktikel ist so einfach, dass man im Ernstfall auch ohne vorheriges Ausprobieren leicht damit zurecht kommt. |
|